Anmelden
02
Dezember

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland ist gestiegen. Neben Risikolebensversicherungen boomen derzeit auch Sterbegeldversicherungen. Tendenz weiter steigend. Sich mit dem Tod zu beschäftigen tut der Großteil der Menschheit nicht gerne. Allerdings wäre dies ratsam, wenn nach dem eigenen Tode zugunsten der Hinterbliebenen keine hohen finanziellen Risiken für die Beisetzung entstehen sollen. Der Staat bzw. die gesetzlichen Kassen bezuschussen seit 2004 auch kein Sterbegeld mehr. Eine Sterbegeldversicherung ähnelt einer Risikolebensversicherung und soll in erster Linie dazu dienen, der begünstigten Person nach dem Tode des Versicherungsnehmers die ausgehandelte Versicherungssumme auszubezahlen zwecks der Beisetzung, Trauergottesdienst und allem, was in diesem Zuge anfällig wäre. Unterschiede zu einer Risikolebensversicherung bestehen darin, dass bei Abschluss einer Sterbegeldversicherung nicht nach bestehenden Erkrankungen ausgesiebt wird. Dies bedeutet also, dass auch bereits erkrankte Personen eine Sterbegeldversicherung abschließen können. Das Mindesteintrittsalter beträgt dabei 40 Jahre und abgeschlossen kann bis zum 85. Lebensjahr. Eine Lebensversicherung hingegen erschwert es Interessenten durch Gesundheitsfragen beizutreten. Des Weiteren endet die Lebensversicherung bei 75 Jahren, wohingegen bei der Sterbegeldversicherung ab 75 keine Beiträge mehr eingezahlt werden brauchen. Die Versicherung läuft dann weiter bis zum Tod. Mitgliedsbeiträge werden verzinst. Je höher das Eintrittsalter, umso höher auch die Beiträge, da das Sterberisiko größer ist. Es gibt eine anfängliche Wartezeit von 19 Monaten. Wenn also der Versicherte nach Abschluss innerhalb von dieser Zeit stirbt, erhält die begünstigte Person je nach der Staffelung der Zeit je nachdem nur die eingezahlten Beiträge zurück, 25 % oder 50 % der ausgehandelten Todesfallsumme oder ab dem 16. bis zum 18. Monat 75 %. Ab dem 19. Monat käme dann die volle Todesfallsumme zum Tragen. Weitere Leistungen sehen die Abholung und Rückführung bei einem Todesfall im Ausland vor sowie eine Verdoppelung der Todesfallsumme bei einem Unfalltod. Letzteres gegen einen geringen Zuschlag.