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08
Juni

Bestattungskosten enorm – nur über Sterbegeldversicherung

Written by admin. Kommentare deaktiviert für Bestattungskosten enorm – nur über Sterbegeldversicherung Posted in: Bestattung
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Seitdem der Staat 2004 das gesetzliche Sterbegeld ganz aus dem sozialstaatlichen Leistungskatalog gestrichen hat, werden Familienangehörige im Todesfall auch in finanzieller Hinsicht oft allein gelassen.

Schon für einen ganz einfachen Kiefernsarg werden 500 bis 1000 Euro verlangt. Für den Bestatter müssen mindestens mit weiteren 1.000 Euro gerechnet werden, wobei dieser Betrag sehr niedrig gegriffen ist und gewöhnlich nur die Mindestanforderungen an eine Beerdigung erfüllt, also Überführung, Dekoration, Totenbekleidung und Formalitäten. Außerdem sind auch die Unterschiede zwischen verschiedenen Bestattungsunternehmen sehr groß, so dass auch im regionalen Umfeld oft der genaue Vergleich lohnt. Doch wer denkt im Schockzustand der Trauer schon daran und hat darüber hinaus auch noch die Kraft sich neben der Trauer und Planung der Beerdigung Gedanken über evtl. Möglichkeiten der Kostenersparnis Gedanken zu machen? Neben der langwierigen Trauer folgt daher der Bestattung auch noch eine sehr große finanzielle Belastung. Diese gilt es durch eine Sterbegeldversicherung abzusichern, um sich weit möglichst der Trauerbewältigung widmen zu können.

Neben den bereits aufgeführten – spärlich kalkulierten 2.000 Euro, fallen mindestens 200 Euro für den beauftragten Floristen und weitere 300 Euro für den Steinmetz. Das ergibt bereits eine stattliche Summe von 2.500 Euro ohne Trauerfeier und vor allem Friedhofsgebühren, Grabmahlpflege und einen guten neuen Grabstein mitzurechnen.

In der mitteldeutschen Stadt Göttingen fallen für eine 25jährige Nutzungsdauer Grabbenutzungsbebühren in Höhe von 2.500 Euro an, für die Kosten am Tage der Bestattung werden weitere 450 Euro berechnet, womit die Summe von 5.000 Euro bereits überschritten ist, ohne dass die Grabmahlpflege und ein neuer Grabstein bezahlt ist.

Für einen neuen und wohl bemerkt einfachen Grabstein fallen Steinmetzgebühren in Höhe von mindestens 1.000 Euro an, anstatt der genannten 300 Euro für einen gebrauchten.

Für eine 2-spaltige Todesanzeige in der Tageszeitung sind 200 Euro zu bezahlen und ein einfacher Kaffeetisch für z. B. 30 Personen kostet mindestens 200 Euro.

Eine beachtliche Summe von 7.000 Euro kommt letztendlich schnell zusammen, selbst wenn die Angehörigen sparsam bei der Ausgestaltung bei der Erdbestattung sind.

Es gibt zwar auch deutlich billigere Formen der Beisetzung, z. B. die in den letzten Jahren an zunehmender Nachfrage erfahrene Urnen- oder Seebestattung. Jedoch sind auch diese Bestattungsarten erstens nicht umsonst (mit mindestens der Hälfte der Kosten ist schon zu rechnen, was auch kein Pappenstiel ist). Zweitens sollte der Todesfall eines nahen Verwandten nicht vom Geldbeutel der Hinterbliebenen abhängen. Das dachte sich bestimmt auch Fürst Bismarck, als dieser im 19. Jahrhundert das inzwischen gänzlich gestrichene Gesetzliche Sterbegeld Absicherung eingeführt hat.

Eine private Sterbegeldversicherung schafft die Gewährleistung, dass Familien im Todesfall von Geldsorgen verschont bleiben. Alternative Formen der finanziellen Vorsorge sind kaum sinnvoll, da nur die Sterbegeldversicherung gewährleisten kann, dass das Geld auch beim frühzeitigen Tod eines Familienangehörigen nur für den bestimmten Zweck zur Verfügung steht und verwendet wird.