Statt eine Sterbegeldversicherung abzuschließen, sind einige Kritiker der Meinung, man könnte alternativ auch über Jahre Geld auf dem Sparbuch oder einer alternativen Anlageform sparen, um später genügend Kapital zur Finanzierung der Bestattung anzusparen. Natürlich ist dies nicht verkehrt. Doch hat die Sterbegeld besonders in Ausnahmefällen einen großen Wert, bei der ein Sparbuch oder ein Sparplan keine Alternative darstellt.
Da eine Sterbegeldversicherung in der Regel ohne die Beantwortung von Gesundheitsfragen abschließbar ist, bietet die Sterbegeldversicherung für bereits erkrankte Personen eine gute Möglichkeit das Risiko und die finanzielle Belastung durch die Beerdigungskosten abzusichern.
Natürlich kann man hier argumentieren, dass wenn mann vor 20 Jahren angefangen hätte zu sparen, man beim Tod eine bessere Rendite erzielt hätte als mit einer Sterbegeldversicherung. Doch weiss man eben niemals, wann der Tod eintritt. Ist dies bereits nach Jahren der Fall, hätte man die Kosten bei Abschluss einer Sterbegeldversicherung sicherlich abgesichert, die Alternative Sparplan würde hier versagen, da noch nicht genügend Kapital angespart werden konnte.
Ein anderer Vorteil einer Sterbegelversicherung ist der, dass die Auszahlungen steuerlich begünstigst sind. Des Weiteren zählt angespartes Kapital in der Regel nicht zum Schonvermögen bei Hartz IV-Empfängern, so dass das Geld, welches sich auf dem Sparbuch befindet erst einmal verwendet werden müsste. Nicht so bei der Sterbegeldversicherung, bei der das angesparte Kapital zum Schonvermögen zählt und insofern Hartz-IV sicher und nicht verwehrtbar ist.
Durch eine Sterbegeldversicherung lassen sich Todesfallsummen von bis zu 25.000 Euro sinnvoll versichern. Der Versicherungsschutz ist hierbei lebenslang.