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15
Januar

Schon Reichskanzler Bismarck sah es für unbedingt erforderlich eine gesetzliche Sterbegeld Absicherung einzuführen, die den unmittelbaren Familienangehörigen, die sich um die Beisetzung des Verstorbenen zu kümmern haben, zu gute kommt. Leider sind die Leistungszahlungen der Sterbegeld Absicherung bereits in den 80er Jahren massiv zusammen gestrichen worden bis diese dann im Jahre 2004 komplett auf Grund der schlechten Staatsfinanzen wegfallen mussten. Umso wichtiger ist daher eine private Sterbegeldversicherung und das aus vielen Gründen.

Die Tatsache, dass schon eine einfache Beerdigung sehr viel Geld kostet und zwar bereits ohne Trauerfeier und aufwendigen Grabstein (von der Grabpflege ganz zu schweigen) rund 5.000 Euro, stellte für die Trauernden eine zusätzliche finanzielle Belastung dar, die oft nicht ohne weiteres zu wuppen ist.

Ebenso wichtig sind aber auch die moralischen Gründe. Der Versicherte, der anders als bei anderen Zusatzversicherungen, den Versicherungsfall nicht mehr erlebt, kann getrost mit der moralischen Erleichterung leben, dass die eigene Beisetzung zum einem keine Frage des Geldes ist und diese auch zum anderen die geliebten Hinterbliebenen nicht noch zusätzlich belasten würde. Dieser Fall führt oft dazu, dass an der Ausgestaltung der letzten Ehre doch gespart werden muss oder sich die Familienangehörigen Fragen über den finanziellen Aspekt stellen müssen, was in einer extremen Ausnahmesituation wie der Trauer über den Tod eines nahen Mitmenschen das letzte ist, was die Hinterbliebenen noch gebrauchen können.

Eine Sterbegeldversicherung ist, auch wenn es paradox klingen mag, eine Altersabsicherung, zumindest für den Witwer oder die Witwe. Denn bei einer Lebensversicherung oder Risikolebensversicherung werden bei Abschluss Gesundheitsfragen gestellt, die oft einem Vertragsabschluss im Wege stehen. Das ist bei der Sterbegeldversicherung nicht der Fall. Bis zu einer Summe von 20.000 Euro müssen i. d. R. überhaupt keine gesundheitlichen Kriterien erfüllt sein.

Des weiteren kann für den Fall des plötzlichen Unfalltodes eine Verdoppelung der Versicherungssumme vereinbart werden, da der unerwartete Tod nicht nur im Rentenalter eintritt und damit die Familienangehörigen besser absichert.

Eine Sterbegeldversicherung ist auch im Vergleich zu alternativen Versicherungen nicht vom Staat z. B. zur Finanzierung von Hartz IV zu beschlagnahmen.