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Über Hartz IV und die vorherrschende soziale Gerechtigkeit bzw. Ungerechtigkeit in Deutschland wurde und wird besonders in der heutigen Zeit sehr viel diskutiert. Die einen prangern das Leben und die soziale „Entwürdigung“ vieler Hartz IV-Empfänger an, da diese gar unter der sog. Existenzgrenze leben würden. Andere wiederum, und das ist das paradoxe an der ganzen Sache, fragen sich, warum sie überhaupt noch arbeiten sollen, weil sie auf Grund ihrer Bedarfsgemeinschaft fast genauso viel, manchmal sogar noch mehr Geld ohne Arbeit hätten. Die Frage der sozialen Gerechtigkeit wird nie abschließend zu klären sein, es bleibt Tatsache, dass es gar unmöglich ist, den Begriff der „Gerechtigkeit“ abschließend zu klären. Doch gleichgültig, wie man zum deutschen Sozialstaat steht: Wer Vermögen besitzt bzw. gut vorsorg, z. B. in Form einer Lebensversicherung hat schon verloren, denn der Staat kann diese nach gewissen Freibeträgen, die aber im Bedarfsfall schnell aufgebraucht sind, für Hartz IV beschlagnahmen. Insofern „lohnt“ sich Arbeit immer.
Im Gegensatz zur Risikolebensversicherung bzw. Lebensversicherung kann jedoch eine private Sterbegeldversicherung nicht vom Staat zur Finanzierung von Hartz IV heran gezogen werden, da eine Sterbegeldversicherung einen besonderen Charakter besitzt. Eine Sterbegeld Absicherung hat eine besondere ethische Dimension, weil die Frage der Beisetzung keine Frage des Einkommens, Vermögens oder Status einer Person sein darf. Vor Gott ist jeder Mensch gleich und sollte auch so behandelt werden beim Erweisen der letzten Würde.
Berücksichtigt man die unterschiedliche Lebenserwartung von Mann und Frau oder einfach nur die Tatsache, dass ein verstorbenes Familienmitglied geliebte Mitmenschen zurück lässt, stellt eine Sterbegeldversicherung immer eine sinnvolle Investition in die Zukunft dar. Die Hinterbliebenen müssen nicht nur mit der Trauer und dem Verlust klar kommen, sondern auch mit finanziellen Belastungen durch die Kosten der Beisetzung. Auch der häufige Einwand, man müsse ja die Beiträge „gegenrechnen“ gilt nur bedingt, denn wer denkt schon gerne an den Tod und die Finanzierung der dadurch entstehenden Beerdigung. Eine Sterbegeldversicheurng nimmt den Betroffenen diese Sorgen ab und leistet immer im Bedarfsfall, also ja auch, wenn z. B. ein 45jähriger Famileinvater überraschend in Folge eines Unfalles verstirbt. Neben der Hartz IV-Resistenz bietet eine Sterbegeldversicherung auch noch den Vorteil, dass sie für den Witwer oder Witwe durchaus auch noch den Charakter einer „kleinen Lebensversicherung“ haben kann, da auch Versicherungssumme von bis zu 20.000 Euro ohne Gesundheitsprüfung möglich sind.