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Sterben muss jeder! Dank des medizinischen Fortschritts werden die Menschen zwar immer älter, dennoch bleiben die enormen Kosten für eine Bestattung ungeklärt. Da der Tod in unser Gesellschaft eher ein Tabuthema ist, machen sich Menschen auch viel zu wenig Gedanken für die direkten und indirekten Kosten, die mit dem Tod eines Familienangehörigen verbunden sind. Die Kosten für eine Beerdigung treffen daher die Hinterbliebenen sehr hart und oft auch unvorbereitet. Schon eine einfache Erdbestattung kostet durchschnittlich 5.000 Euro.

Zwar setzen viele Familien inzwischen auf die etwas günstigere Alternative der Urnen- oder Seebestattung, doch auch diese ist nicht umsonst und verschlingt nicht selten Kosten von 2.000 bis 3.000 Euro oder sogar wesentlich mehr.

Da der Tod und das Abschiednehmen von einem geliebten Mitmenschen eine absolute Grenzerfahrung im Leben eines Menschen darstellt, sollte die Frage der Ausgestaltung der Beisetzung nicht von Geldfragen abhängen, sondern nur von dem, was sich der Verstorbene gewünscht hat und den Bedürfnissen der Hinterbliebenen bestmöglicht gerecht wird.

Eine Sterbegeldversicherung nimmt daher auf dem Versicherungsmarkt eine Ausnahmestellung ein, in der Art und Weise, dass diese nicht mehr und nicht weniger die Erweisung der letzten Würde für ein Menschenleben in einer angemessenen Form ermöglichen soll.

Bis vor einigen Jahren wurde noch im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung eine Sterbegeld Absicherung ausgezahlt. Auf Grund des prikären Staatshaushaltes wurde das gesetzliche Sterbegeld, das bereits unter Reichskanzler Bismarck eingeführt wurde,  ersatzlos gestrichen, so dass heute eine private Sterbegeldversicherung wichtiger denn je ist.

Kritiker einer Sterbegeldversicherung können sicherlich als Argument anführen, dass die Summe der eingezahlten Beitrage für eine Sterbegeld Absicherung bei einem sehr langen Leben des Versicherungsnehmers schon mit der Höhe der ausgezahlten Versicherungssumme zu vergleichen ist. Doch diese Denkrichtung ist zu kurz gedacht, da eine Zusatzversicherung immer aus dem Blickwinkel aus gesehen werden muss, dass diese eine Risikoabsicherung darstellt. Leider wird nicht jeder Mensch 80 oder 90 Jahre alt und da eine Sterbegeldversicherung, die ab dem 40. Lebensjahr abgeschlossen werden kann, ein ganzes Leben lang leistet, lohnt der Abschluss in jedem Fall. Werden dagegen statt einem Sterbegeld Tarif  finanzielle Mittel für den Ernstfall beiseite gelegt, besteht keine Garantie, dass dieses Geld nicht anderweitig ausgegeben wird, denn wer denkt schon gerne an die unangenehme Möglichkeit morgen sterben zu müssen?

Mit einer Sterbegeldversicherung braucht man sich darüber – zumindest was den finanziellen Aspekt betrifft – keine Sorgen mehr zu machen. Außerdem zahlt eine Sterbegeld Absicherung nach einer gewissen Wartezeit von meistens 36 Monaten (bei manchen Tarifen auch deutlich weniger) die vereinbarte Geldsumme, was beim privaten Sparstrumpf nicht der Fall ist.  Aber auch andere Möglichkeiten der finanziellen Vorsorge kommen nicht in Frage. Die weitaus beliebtere Risikolebensversicherung und auch die Lebensversicherung zahlen nicht dann, wenn das Geld dringend gebraucht wird, sondern zu einem fest gelegten Zeitpunkt. Daher sind diese Zusatzversicherungen auch besser für die Altersvorsorge geeignet und Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen einer Gesundheitsprüfung, während eine Sterbegeldversicherung bis zu einer Versicherungssumme bis zu 20.000 Euro ohne Gesundheitsprüfung möglich ist.

WebTipp: Bestattungskosten