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„Hilf´bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden…“ Diese berühmte Zitat aus der Bibel trifft in Bezug auf die finanzielle Vorsorge für den Tod zu. Denn über den Abschluss einer  Sterbegeldversicherung machen sich Menschen viel zu wenig Gedanken. Obwohl leider jeder einmal sterben muss, wird die Notwendigkeit der finanziellen Vorsorge für Bestattung, Trauerfeier und weiteren durch den Tod verursachte Kosten gerne verdrängt. Über die Finanzierung eines neuen Autos machen sich Menschen dagegen vergleichsweise viele Gedanken und manchmal vielleicht auch noch über die eigene Altersvorsorge. Doch was, wenn der Tod eines Familienangehörigen früher eintritt und das notwendige Geld für eine angemessene Beerdigung fehlt?

Wie die Geburt stellt auch der Tod eine absolute Ausnahmesituation im Leben eines jeden Menschen dar. Wenn es schon unmöglich ist, sich auf diese Extremsituation vorzubereiten, sollte zumindest die Finanzierung gewährleistet sein und Trauerfeier und Bestattung vom Einkommen und Status unabhängig sein.

Das dachte sich bestimmt auch Fürst Bismarck, als dieser bereits im 19. Jahrhundert die gesetzliche Sterbegeld Absicherung einführte. Leider wurde diese 2004 ersatzlos und gänzlich zum Stopfen von Steuerlöchern gestrichen. Somit sind hinterbliebene Familienangehörige gänzlich auf sich allein gestellt, wenn es um die Finanzierung der Bestattung geht.

Eine Sterbegeldversicherung kann – anders als Lebensversicherung und Risikolebensversicherung – bei den meisten Versicherern bis zu einer Versicherungssumme von 20.000 Euro ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden, so dass vom Sterbegeld Tarif nicht nur die Beisetzung bezahlt werden kann.